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Die Arbeit der Stiftung – Möglichkeiten und Herausforderungen

Der Arbeitsplan der Stiftung geht von den Themen aus, die laut Verwaltungsplan die wichtigsten Aufgaben sind und als solche Priorität haben: Pflege der Kulturlandschaft und Pflanzenwelt, die Daunentradition, Schutz von Gebäuden und Kulturerbe, Vogelwelt, maritimer Lebensraum, Tourismus und Wissensvermittlung. Zusätzlich hat die Stiftung zum Ziel, die Richtlinien, die die UNESCO im Aufnahmetext für den Vega Archipel und in der Welterbekonvention erteilt hat, weiterzuverfolgen. Deshalb hat z. B. die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Priorität.

Möglichkeiten
Der Welterbestatus hat Vega und dem Vega Archipel anhand von staatlichen, regionalen und lokalen Leitlinien neue Möglichkeiten gebracht. Das Welterbegebiet und die Pufferzone haben im Hinblick auf Projekte und finanzielle Mittel Priorität. Dies hat vor Ort zu einer positiven Entwicklung geführt. Im Welterbegebiet hat sich die Anzahl von Vogelwächtern und Vögeln verdreifacht, von fünf-sechs Vogelwächtern und 500-600 Eiderentenhäusern im Jahr 2000 auf 18 Vogelwächter und rund 1300 Vögel in Häusern im Sommer 2010. Es werden auch größere Flächen beweidet und gemäht.
Insgesamt wurden in den Jahren nach Erteilung des Welterbestatus über 200 Millionen norwegische Kronen in die Gesellschaft von Vega investiert. Dazu zählten eine neue Schule, ein neues Pflegeheim, Kindergarten, Asphaltierung von Straßen und Weiterentwicklung des Tourismus.

Herausforderungen
Die wichtigsten Herausforderungen in der Zukunft werden sein, den Nachwuchs an Menschen, die die Eiderententradition pflegen, zu sichern, störenden Verkehr zu vermeiden und die Landschaftspflege von größeren Gebieten in Gang zu bringen.
Im nationalen Kontext ist es wichtig, zu einer ganzheitlichen Welterbepolitik zu gelangen, die die Finanzierung sowie den Aufbau von Kapazitäten und Kompetenzen gewährleistet. Was Vega betrifft, so besteht u. a. Bedarf an einem Zentrum für das Welterbe, so dass die Werte des Welterbes gegenüber Einheimischen und Besuchern vermittelt werden können. Das Zentrum wird in diesem Welterbegebiet, das gegenüber Verkehr so empfindlich ist, besonders wichtig sein.
Entsprechend muss fortlaufend eingeschätzt und verfolgt werden, wie die Situation im Hinblick auf Einsätze in Notsituationen ist, so dass es, z. B. im Falle eines punktuellen Ölaustritts, einen Bereitschaftsplan vor Ort gibt, der sofort umgesetzt werden kann.