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Søla

Søla ist eine Insel, die an einen Hut mit Krempe erinnert, und es ist eine besondere Landmarke 12 Seemeilen westlich von Vega. Der steile Berg ragt 432 Meter in die Höhe und füllt fasst die gesamte Landfläche von ca. zwei Mal zwei Kilometern aus. Dies ist die einzige Berginsel im Vega Archipel.

Besiedlung
Auf Søla wurden Ausgrabungsfunde aus der jüngeren Steinzeit gemacht. In jüngerer Zeit gab es auf der Insel wahrscheinlich bis zur Pest (1350) eine Besiedlung. Bebauungsreste bei Harphaugen, im Süden der Insel, können ein Hinweis darauf sein, dass hier der erste Hof lag.  Nach der Pest blieb die Insel bis ins 16. Jahrhundert unbesiedelt. Dann wurde in der windgeschützten und fruchtbaren Bucht im Nordwesten der Insel ein Hof errichtet. Hier haben die Familien von Søla über Generationen hinweg gelebt. Vor 1900 gab es zwei Wohnhäuser auf Søla. Nach der Jahrhundertwende lebten zwei Familien in dem großen Wohnhaus, das noch immer dasteht.
Die Kinder auf Søla gingen nach 1900 in Valla auf Vega zur Schule. 1970 zogen die letzten Bewohner von Søla weg. Heute wird die Insel als Ort für Feriengäste genutzt. Der Stall wurde abgebrochen, doch das Wohnhaus wurde restauriert und die Besitzer haben fünf Ferienhäuser gebaut.

Nahrungsgrundlage
Søla hatte zirka 4 ha kultiviertes Land und auf der Insel gab es viel Weideland. Der Viehbestand hier war immer größer, als das, was auf den anderen Inseln üblich war. Der Bauernhof hatte sechs-acht Kühe und Jungvieh, Pferd, Ochse und Schwein. Es wurden auch Hühner gehalten und die Eier wurden auf Vega verkauft. Zusätzlich hat man viel Kartoffeln angebaut, die Jahresproduktion waren 200-300 Kisten à 40 Kilo, die auf den anderen Inseln verkauft wurden.
Das Fischen erfolgte rund um die Insel und zu Saisonzeiten bei den Lofoten-Inseln. Die Fischer von Vega logierten im Haus oder in einem Fischerhaus, das von Fischern aus Viksås auf Vega errichtet worden war. Im Sølasund hat es immer eine ertragreiche Heringsfischerei gegeben.

Die Insel ist ein altes Gebiet, in dem es ein Jagdrecht für die Robbenjagd gab. Noch immer kann man auf Søla und auf Sulingen kreisrunde Mauern sehen, das sind Plätze, an denen die Jäger versteckt lagen und nach Robben und Ottern Ausschau hielten. Auf der Hauptinsel gibt es auch Steinmauern, die in Zusammenhang mit dem Fang von Adlern genutzt wurden.

Schützenswerte Werte
Søla ist ein Teil des Landschaftsschutzgebietes Hysvær/Søla. Das Schutzgebiet umfasst ein großes Inselgebiet, das aus der großen Inselgruppe Hysvær und Søla besteht.
Das Landschaftsschutzgebiet ist sehr abwechslungsreich, Hysvær besteht aus einer Reihe flacher, grasbewachsener Inseln, während Søla mit ihren 432 m einen starken Kontrast dazu bildet. Auch im Hinblick auf den Felsgrund gibt es große Unterschiede. Während es in Hysvær eine starke Einlagerung von Kalkglimmerschiefer gibt, die zu einer vielfältigen Vegetation führt, findet man auf Søla Granit und eine weitaus kargere Vegetation.
Hysvær und Søla sind zwei von den Gebieten im Vega Archipel, in denen die längste Kontinuität im Hinblick auf Weidebetrieb und Mahd bestand, und in der Gegend wird noch immer aktiv Landwirtschaft betrieben. Das hat dazu geführt, dass die Landschaft weniger als andere Inselgruppen von Arten, durch die die Wiesen verbuschen, wie beispielsweise dem Echten Mädesüß, geprägt ist.

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